Ausrüstung und Tipps



Im folgenden möchte ich meine Ausrüstung beschreiben, die sich insgesamt als gut erwiesen hat.

Kleidung
Nach dem "Zwiebelprinzip" habe ich mehrere Schichten, die ich je nach Witterung anpassen kann. Ich gebe auch die Anzahl der Teile an, die ich dabei hatte.

Schicht 1
  • 2 atmungsaktive Unterhemden (T-Shirts). Jeden Abend das getragene Teil waschen, trocknet über Nacht oder notfalls über den nächsten Tag am Rucksack.
  • 2 atmungsaktive Unterhosen. Ebenfalls jeden Abend das getragene Teil waschen.
  • 2 Paar Strümpfe. Jeden Abend das getragene Paar waschen.
  • 1 Paar Wanderstiefel. Je nach Vorliebe mit oder ohne atmungsaktiver Schicht. Ich hatte eine Gore-Schicht im Stiefel, die war bei einem Schuh nach 1500 km allerdings verschlissen.
  • 1 Hut als Wetter- und Sonnenschutz. Der Hut hat sich als ideal erwiesen, er schützt die (Sonnen-)Brille vor Tropfen und das Genick vor Wasser und Schnee.
Schicht 2
  • 1 atmungsaktives langes Unterhemd (Longsleeve) mit Rollkragen und kleinem Reissverschluss zum Anpassen. Nach Bedarf waschen.
  • 1 atmungsaktive lange Unterhose. Nach Bedarf waschen.
Schicht 3
  • 1 Pullover (mit durchgehendem Reissverschluss wie Jacke) mit Napoleontasche und Ärmeln mit Daumenlöchern zum Bedecken von offenen Stellen an den Handgelenken. Habe die Jacke von Mammut und bin sehr zufrieden damit (Modell "Acconcagua Pull"). Die Tasche auf Brusthöhe (Napolentasche) ist ideal, kann auch beim Tragen eines Rucksackes befüllt werden. Nach Bedarf waschen, trocknet schnell.
  • 1 Hose. Habe sehr gute Erfahrungen mit der Trekkinghose von Fjällräven (Modell "Barents Trousers") gemacht. Verstärkte Knie- und Gesässregion, gewachst, viele sinnvolle Taschen (innen auch eine Geldtasche), äusserst robust und trocknet schnell. Habe die Hose nicht gewaschen, reinigt sich von selbst durch die Bewegung. Nimmt durch den ständigen Wechsel der Unterwäsche auch keinen Geruch an.
Schicht 4
  • 1 atmungsaktive Jacke. War zufrieden mit der Windstopperjacke von Jack Wolfskin (Modell "Blizzard"). Napoleontasche und grosse Reissverschlüsse unter den Armen. Führt Schweiss wesentlich besser ab als eine Gore-Tex Regen-/Trekkingjacke, hatte ich im Vorfeld ausgiebig getestet. Zusammen mit den Schichten darunter völlig ausreichend bei Kälte, aber auch geeignet bei wärmeren Temperaturen. Hält Regen gut ab, ausser bei Dauerregen über Stunden oder sehr starken Güssen. Wird durch den Fleeceanteil allerdings schwer, wenn sie völlig durchnässt ist. Habe das aber gerne in Kauf genommen und würde sie wieder tragen. Wegen der verstärkten Schulternparie keinerlei Abnutzungserscheinungen durch den Rucksack.
Extras

Die Teile der Extraschicht habe ich je nach Bedarf getragen, während ich die Schichten oben eigentlich bis auf wenige Ausnahmen durchgehend von Januar bis in den milden April getragen habe.
  • 1 Stirnband. Sehr wichtiges Utensil bei Wind und Kälte, habe es unter dem Hut getragen. Schützt die Ohren (die trotzdem bei mir und vielen anderen recht gelitten haben und dauernd verkrustet waren)
  • 1 Paar Handschuhe. Sie sind ebenfalls wichtig, und waren der Schwachpunkt meiner Ausrüstung. Ich hatte reine Fleecehandschuhe dabei. Würde nun Fleecehandschuhe mit Windstopper mitnehmen. Beim Laufen in Regen werden die Handschuhe schnell nass und die Hände kühlen aus.
  • 1 atmungsaktive Regenjacke. Hatte eine einfache Regenjacke dabei ohne Extras. Habe die Jacke nur ungern getragen und nur bei starkem Regen. Der Schweiss kann trotz Atmungsschicht nicht genügend entweichen. Vorteil ist, dass sie leicht bleibt und sich nicht vollsaugt bei Nässe. Ich ziehe eine Regenjacke und -hose auf jeden Fall den Ponchos vor, die ich als völlig untauglich erachte. Sie sind ungehörig laut, wenn sie im Wind flattern. Ausserdem werden die Beine nass und ausgekühlt unter dem Poncho. Der Regen kommt meist nicht gerade von oben sondern von der Seite, besonders auf den langen spanischen Hochlage-Etappen.
  • 1 atmungsaktive Regenhose. Die Regenhose war sinnvoll bei starkem Dauerregen, da sie die Kniee und Beine dann einigermassen warmhält. Trotzdem habe ich sie wegen ungenügender Ventilation nur ungern getragen, wie die Regenjacke.
  • 1 Paar Gamaschen. Sinnvoll bei tiefem und nassem Schnee oder Schlamm, habe sie jedoch nicht oft benötigt, da die Hose lang geschnitten ist und den oberen Teil der Schuhe schützt.
  • 1 Fleece-Jacke. Dünne Fleecejacke für abends oder als letzte Eskalation bei extremer Kälte. Bei Kälte habe ich sie nicht benötigt, für abends war sie angenehm, da ich die anderen Schichten fast immer tagsüber getragen habe und sie abends gewaschen habe. Die Fleece-Jacke hat mich dann mit dem frischen Unterhemd warmgehalten.
  • 1 Fleece-Hose. Dünne Fleecehose für abends oder bei extremer Kälte. Bei Kälte habe ich sie ebenfalls nicht benötigt, für abends war sie angenehm, da ich die lange Unterhose regelmässig abends gewaschen habe.
  • 1 Fleece-Schal (Halskrause), ähnlich gebaut wie das Stirnband. Hat sich bewährt bei kaltem Sturmwetter, damit konnte ich das Gesicht von unten her bis unter die Augen bedecken. Dieser Schal ist oben in meiner Grafik nicht eingezeichnet. Zusammen mit dem Stirnband, den Handschuhen und den langen Ärmeln mit Daumenschlaufe des Mammut-Pulli konnte ich somit alle normalerweise offenen Körperstellen bedecken, was öfter als einmal nötig war.
Weitere Ausrüstung
  • 1 Rucksack. Habe stabilen 40 l Rucksack mit integrierter Regenhülle. In den letzten Jahren wurden sehr gute neue Rucksacksysteme entwickelt. Die Iso-Matte konnte ich aussen hochkant plattgedrückt am Rucksack befestigen, ansonsten war alles im Rucksack verpackt. Besonders bei starkem Seitenwind bietet man ansonsten viel Angriffsfläche.
  • 1 Schlafsack. Habe einen Daunenschlafsack wegen dem geringen Gewicht. Die Wahl zwischen Daunen und Kunstfaser ist wohl eine Frage der Investition und Philosophie. Im Sommer ist sicher eine Decke oder dünner Schlafsack ausreichend. Im Winter ist ein warmer Schlafsack obligatorisch.
  • 1 Isolierungs Matte. Habe eine 3mm alubeschichtete Iso-Matte. Nun würde ich eine normale Iso-Matte bevorzugen, da sie besser isoliert. Keine aufblasbare Matte wegem dem grösseren Gewicht. Die Matte kann man auch tagsüber bei einer Rast gut verwenden.
  • 1 Sonnenbrille.
  • 1 Kompass, leichtes Modell ohne Spiegel, wie ihn die Orientierungsläufer verwenden.
  • 1 Multifunktionsmesser. Mein Schweizer Taschenmesser hat sich bewährt.
  • 1 Taschenlampe. Die LED-Stirnlampen sind ideal, da sie leicht, sparsam und leuchtstark sind.
  • 1 kleine Trillerpfeife. Eine Trillerpfeife ist ein gutes Signalgerät für Notfälle, da sie weithin hörbar ist. Beim Pyrenäen-Übergang war sie tatsächlich hilfreich, doch dazu mehr in der Etappenbeschreibung :)
  • 2 Paar Reflektorbänder für Unterarme und Beine. Sind klein und wiegen fast nichts, bieten aber Sicherheit in der Dämmerung und Dunkelheit.
  • 1 Kamera. Habe Digitalcamera Canon IXUS 400. Entprechendes Ladegerät mitnehmen und eventuell USB Kabel. Kabel ist nicht zwingend nötig, man braucht es u.U., wenn man in Internetcafes Bilder auslesen möchte. Man kann sich inzwischen bei vielen Fotogeschäften für rund 5 EUR direkt von der Memorykarte die Bilder auf eine CD oder DVD brennen lassen und die Memorykarte danach formatieren und wiederverwenden.
  • 1 Mobiltelefon mit Ladegerät bei Bedarf. Ansonsten im jeweiligen Land Telefonkarten kaufen.
  • 1 Trinkflasche, kann auch Plastikflasche sein (von Cola, Fanta etc.), die sind leicht und unbrechbar.
  • 1 Fleecehandtuch. Tipp: 30x30cm Tuch von Aldi reicht aus und kostet nur rund 2 EUR, firmiert als Reinigungstuch.
  • 1 Paar Badeschlappen, leichte Flippers haben sich bewährt, da sie kaum Platz benötigen.
  • 1 Waschset mit Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Hautcreme und Sonnencreme. Kleinstmengen verwenden! Die meisten Duschgels können auch als Shampoo verwendet werden. Hatte kein Rasierutensilien dabei. In Frankreich war ich froh um den Wetterschutz durch den Bart, in Spanien gibt es günstige Barbiere.
  • 1 Reiseapotheke mit Schmerztabletten, Grippekiller, Hirschtalgcreme, Pflaster, Tape zum Abkleben und Nadel zum Öffnen von Blasen. Ansprüche und Bedarf werden individuel wohl recht unterschiedlich sein. Auch hier unbedingt Kleinstmengen verwenden.
  • 1 Reisewaschmittel, kleine Tube oder etwas Waschpulver. Habe anfangs mit vorhandener Seife, Spülmittel oder meinem Duschgel gewaschen, mich dann aber zu einem Reisewaschmittel entschlossen. Diesen Luxus hatte ich mir noch nie zuvor gegönnt auf einer Tour. Waschmittel macht aber durchaus einen Unterschied bei der Geruchskomponente. Ausserdem reinigt es besser bei der täglichen Handwäsche.
  • 1 Paar Ohrstöpsel. Manche PilgerInnen entwickeln enorme Schnarchpegel, andere fühlen sich verpflichtet zu unchristlichen Zeiten loszulaufen. Natürlich macht das in ihrem Empfinden nur Sinn, wenn alle anderen das mitbekommen.
  • 1 Feuerzeug, ein Kleines von Bic oder ähnliches. Für den Fall, dass man gerne mal eine Kerze anzündet. Die ausliegenden Streichhölzer in den Kirchen sind oft feucht.
  • Reiseführer und Karte. Nachhause senden oder zurücklassen, wenn sie nicht mehr benötigt werden.
Gewicht
Dies ist der kritische Faktor, der über relativ entspanntes Laufen oder Plackerei entscheidet. Die Faustregel ist: Tragegewicht unter 15% des Körpergewichts!
Es kommt neben dem Startgewicht unterwegs 2-3 kg Gewicht hinzu durch den Wasser- und Nahrungsvorrat.
Mein Rucksack war gepackt 8 kg schwer, nach Lebenmittel- und Wasseraufnahme 10-11 kg. Ich hatte in der Folge auch keine Probleme, obwohl der Rücken sonst mein Schwachpunkt ist.

Ich habe einige Pilger getroffen mit bis zu 20 kg Rucksackgewicht, auch zierliche Damen waren darunter. Solch ein Gewicht ist auf Dauer nicht zu handhaben. Neben dem Druck auf Nacken, Schultern und dem Rücken werden selbstverständlich auch die Hüfte, Beine, Knie und vor allem Füsse extrem belastet.

Ratschläge
- Keine Baumwollbekleidung verwenden. Baumwolle wird schwer, wenn sie nass ist. Sie trocknet schlecht und wärmt vor allem nicht wenn sie feucht ist.
- Unterwegs ist alles zu kaufen. Vor allem bei Pflegemitteln und der Apotheke nur Kleinstmengen mitnehmen. Kleine Behälter können unterwegs nachgefüllt oder nachgekauft werden.
- Qualitativ hochstehende Ausrüstung verwenden. Ist zwar teuerer, dafür oft robuster und leichter. Besonders im Winter oder Hochsommer kann schlechte oder mangelhafte Ausrüstung gesundheitsbedrohend oder gar lebensgefährlich sein. Sechs Gedenkstätten für unterwegs verstorbene Pilger (nur ab 1990!) an der Strecke sollten eine Mahnung sein.

11 Comments:

Anonymous Anonym said...

N'abend Andie,

na endlich! ;) Ich dachte schon die Liste kommt nicht mehr.

>>Habe die Hose nicht gewaschen, reinigt sich von selbst durch die Bewegung.
Diese Aussage habe ich immer als Werbung abgetan. Du hast die Hose wirklich auf der ganzen Strecke nicht gewaschen?

Gruß, Werner

11/25/2006 6:45 nachm.  
Anonymous Dr. Anton Schneider said...

Hallo Andie,
ein sehr praxisbezogene und hilfreiche Ausrüstungsliste. Wanderst Du gerne, oder hast Du Dich entsprechend beraten lassen? Ich habe eine vergleichbare Ausrüstung vorbereitet. Hier half mir neben den Tips der Fränk. Jakobusgesellschaft auch meine Camino-Erfahrung im Jahr 2000. Ohrstöpsel brauche ich nicht, ich habe einen guten Schlaf (schnarche laut meiner Frau auch). Das Stirnband und die Trillerpfeife sind ein guter Tip. Übrigens habe ich mir noch die Notfall-Nummern des ADAC (bin Mitglied) notiert.
Buen Camino
Anton

11/25/2006 6:52 nachm.  
Blogger Andie Kanne said...

Hoi Werner und Anton

@Werner: Ich habe die Hose auf der Strecke tatsächlich nicht gewaschen. Durch den Regen, Wind und die Bewegung reinigt sie sich mehr oder weniger schnell selbst. In Santiago habe ich die Hosenbeine abgespült, weil sie dort noch recht verschlammt waren, es hatte zuvor über Nacht geregnet. Das G-1000 Material von Fjällräven finde ich ausgezeichnet für eine Hose. Habe auch ein Hemd davon (hatte ich nicht dabei), finde es jedoch zu kühl, aber das ist natürlich subjektiv.

@Anton: Leider habe ich bisher keine wirklich kompetente Beratung bei Outdoorsachen erfahren. Was nicht heisst, dass die Verkäufer nicht kompetent wären. Aber die müssen ihre Ware halt an den Mann bringen, ob es gut passt oder nicht ganz so gut. Und die Konkurrenz ist gross, besonders mit dem Online-Handel.
Der Verkäufer, der mir die unsagbar schlechten Meindl Air Revolution Socke angedreht hat, hat mir später nach der Rückkehr im Vertrauen gesagt, er würde die privat niemals tragen. Aber genau das wollte ich ja vorher wissen..

Ich habe Wander- und Outdoorerfahrung, aber keine distanzmässig vergleichbare Erfahrung zum Jakobsweg. Im Vorfeld bin ich nicht zu echtem körperlichen Training gekommen, habe jedoch die verschiedenen Kleiderkombinationen getestet auf 2-3h Touren, was anfangs sehr ernüchternd war. Das Fjällräven Hemd war beispielsweise für mich völlig ungeeignet, ebenso Fleece unter Gore Regenjacke. Die Kombination der 4 Lagen oben und 3 unten war für mich perfekt, auch hat das Material schön aufeinander eingespielt. Ich schwitze schnell und stark, war aber durch die Lagen nie unterkühlt, obwohl eigentlich innen meist schweissnass. Das war bei Gore/Fleece/G-1000 Hemd ganz anders, da habe ich sogar beim Laufen gefroren.

Ohrenstöpsel habe ich mir erst in Pamplona gekauft, die Privatpension in der Innenstadt (Refugio war geschlossen) war so laut, dass ich kaum schlafen konnte. Alle paar Minuten flog eine Flasche oder ein Böller - der Fussballverein hatte gewonnen. In Spanien waren die Refugios teilweise schon recht voll, ich war ein paarmal froh um die Stöpsel.

Notfallnummern sind sicher gut. In Frankreich und Spanien war jedoch teilweise keine Mobilfunkabdeckung, aber das wird sich im Laufe der Zeit sicher ändern.

Was ich eben noch nachgetrage habe: Nimm am besten auch Reflektorbänder mit. Die sind klein und wiegen fast nicht, geben in der Dämmerung aber Sicherheit.

Ich hatte auch eine Gesichtsmaske dabei, eine dünne mit Augenausschnitten wie Motorradfahrer und Bankräuber sie benutzen, die habe ich allerdings nicht benötigt und daher nicht aufgeführt.

11/25/2006 9:27 nachm.  
Anonymous Jan said...

Hallo Andie,

wie sieht es eigentlich in Frankreich aus, wenn man wie ich NULL Französisch sondern nur Englisch kann (Mit Latein und Altgriechisch werde ich nicht weit kommen...)? Meine bisherigen Erfahrungen in Frankreich sind da, sagen wir mal, nicht gänzlich positiv...

12/01/2006 11:05 vorm.  
Blogger Andie Kanne said...

Hallo Jan,

ich spreche ebenfalls kein Französisch. Mit Deutsch und Englisch, Händen und Füssen bin ich recht gut zurechtgekommen. Habe auch lange "Gespräche" geführt mit Leuten, die nur Französisch sprachen. Die waren hemmungslos, sie merkten natürlich, dass ich sie kaum/nicht verstehe. Mit etwas reduziertem Tempo ging es dann einigermassen. Latein hilft!
Man kann die Leute nicht vergleichen mit Grossstadt-Menschen aus Paris oder recht Nationalbewussten aus der Normandie. Der Jakobsweg ist sehr alt, die Leute haben Erfahrung mit Pilgern.

Mit französischen Sprachkenntnissen ist es sicher einfacher, Gites im voraus (d.h. am Morgen) abzuchecken. Im Gegensatz zu den Refugios in Spanien kann man Gites reservieren. Das hätte mir einige Rennerei erspart.

Als Notlösung habe ich dann Wirte oder in Touri-Infos gefragt, ob sie für mich für den Abend reservieren können. Die haben das immer gerne gemacht und waren sehr hilfsbereit.

12/01/2006 11:32 vorm.  
Anonymous Helmut said...

Hallo Andie,
verfolge Deine Etappen mit viel Interesse. Auch nach 1000 km auf der Via de la Plata kann man noch einiges lernen - wie z.B. das "Aldi-Fleecehandtuch" - gute Idee.
Danke für Deine super bebilderten Etappenbeschreibungen.

2/11/2007 9:47 nachm.  
Anonymous Anonym said...

Hallo andie,

Ich möchte den camino auch nächstes Jahr laufen, wahrscheinlich im März, aber erst ab den Pyrenäen. Wieviel Geld muss man mitnehmen? Was kostet ca. die Unterkunft und Verpflegung?

Alles Liebe,
Christin

10/31/2011 11:56 nachm.  
Anonymous Andie Kanne said...

Hallo Christin,
Kosten hängen stark davon ab wie du dich verpflegst und wo du schläfst. Unterkunft in den Refugios kostet ca. 5 EUR pro Nacht. Dazu kannst du mit rund 10 EUR Verpflegung pro Tag auskommen, wenn du tagsüber Brot isst und abends was Einfaches kochst.
Nach oben ist die Skala natürlich offen.

Gern genommen sind -ab und zu- auch Pilgermenüs, für rund 10 EUR erhaelst du eine komplette Mahlzeit mit einer Flasche Wasser oder Wein.

Wahrscheinlich wirst du unterwegs auch mal Kaffee in den Bars trinken wollen, Karten schreiben etc.

Daher würde ich persönlich pro Tag 20-25 EUR rechnen, dann hast du einen Puffer und kannst dir ab und zu ein Pilgermenü und andere Annehmlichkeiten leisten.

Dazu kommen Kosten für die Heimreise per Zug oder Flug, falls du die nicht schon vorher gebucht hast.

Herzliche Gruesse,
Andie

11/01/2011 10:31 nachm.  
Anonymous Anonym said...

Vielen Dank, Andie!

11/02/2011 8:37 nachm.  
Anonymous Anonym said...

Welchen Reiseführer empfiehlst du? Gibt es welche mit extra Tipps zu Refugios?

Vielen dank schon im voraus!

Christin

11/06/2011 5:35 nachm.  
Anonymous Andie Kanne said...

Habe hierzu einen Eintrag geschrieben im Blog, siehe in der Übersicht rechts unten.
VG, Andie

11/06/2011 8:03 nachm.  

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